Aktuellt

Ungefähr die Hälfte des schwedischen Waldes gehört Privatbesitzern. Die Waldgebiete in Privatbesitz befinden sich zum größten Teil in Südschweden und bestehen oft aus kleineren Besitztümern. Das Land gehört entweder einer Privatperson oder der Allmänning (Allmende), die aus vielen Personen besteht, die sich zusammengeschlossen haben und das Land gemeinsam besitzen. Södra ist ein ökonomischer Verein für Waldbesitzer in Südschweden. Innerhalb des Vereins der gleichzeitig auch ein Betrieb ist, wird Forstwirtschaft betrieben, Papiermasse produziert, Holzwaren gesägt, Bioenergie und Windkraft erzeugt. Andere ähnliche ökonomische Vereine in Schweden sind beispielsweise Norra skogsägarna (Waldbesitzer Nord) und Mellanskog.

Ca. 25 Prozent der schwedischen Waldfläche sind Eigentum von forstwirtschaftlichen Betrieben. Die größten forstwirtschaftlichen Betriebe in Schweden sind: SCA, Holmen Skog, Bergvik Skog und Korsnäs. Bergvik Skog wurde 2004 gegründet als Bergvik die Waldflächen erwarb, die zuvor zu Stora Enso und Korsnäs gehörten.

Der Staat besitzt ca. 20 Prozent der schwedischen Waldfläche, innerhalb des staatlichen forstwirtschaftlichen Betriebs Sveaskog, des Fastighetsverket (staatliches Amt für Grundstückverwaltung) welches vor allem fjällnahe Wälder im Nordwesten von Schweden besitzt und des Fortifikationsverket (staatliches Amt für Militärwesen), welches Wald in Militärgebieten besitzt. Der forstwirtschaftliche Konzern Sveaskog ist der größte staatliche Waldeigentümer mit ca. 3,3 Millionen ha produktiver Waldfläche.

Das Naturvårdsverket (staatliches Amt für Umweltschutz) besitzt ca. 1,1 Millionen ha Fläche, wovon große Teile sich in Nationalparks und Naturreservaten in Norrland befinden.

Der restliche Wald ist Eigentum anderer Formen, z.B. Gemeindebesitz und Kircheneigentum.